GrenzwertICH – Sexuelle Gewalt unter Kindern und Jugendlichen verhindern
Sexuelle Grenzverletzungen durch Kinder und Jugendliche, die sich gegen andere Mädchen und Jungen richten, sind seit langem Realität: sowohl unter Gleichaltrigen als auch in Form von missbräuchlichen Handlungen gegen Jüngere. Erst in jüngster Zeit geraten sie mehr und mehr ins Bewusstsein von Eltern und Fachkräften in Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Häufig sind diese jedoch ratlos und überfordert, wie sie sexuelle Grenzverletzungen stoppen und nachhaltig verhindern können.
Das Projekt „GrenzwertIch“ entwickelt ein Beratungs- und Fortbildungskonzept, das Eltern und Fachkräfte darin unterstützen soll, sexuelle Übergriffe durch Kinder und Jugendliche zu erkennen und im pädagogischen Alltag kompetent, angemessen und sicher darauf zu reagieren. Ziel ist es sexuelle Grenzverletzungen nachhaltig zu unterbinden und die von sexuellen Übergriffen betroffenen Kinder und Jugendlichen zu schützen.
Darüber hinaus widmet sich das Projekt der Frage, wie es zu sexuellen Grenzverletzungen unter Kindern und Jugendlichen kommt und wie diese bereits im Vorfeld verhindert werden können. Ansatzpunkte hierfür liegen in einer reflektierten Sexualpädagogik, im Hinterfragen von Rollenklischees, in der Reflexion der Peer-Gruppendynamik und in der Unterstützung der Medienkompetenz von Jugendlichen im Hinblick auf die Darstellung und Verharmlosung sexueller Gewalt insb. im Internet und im Rahmen des Musikkonsums von Jugendlichen. Besonderer Wert wird dabei auf die geschlechtsrollendifferenzierte und interkulturelle Herangehensweise gelegt.
Während der dreijährigen Projektlaufzeit werden hierzu Konzepte entwickelt und in der Arbeit mit Eltern und Fachkräften bereits erprobt. Start Juli 2010.
Dieses Projekt wir unterstützt von:
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Auerbachstiftung
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Bündnis für Kinder – gegen Gewalt
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Stiftung Antenne Bayern hilft
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Georg Niedermair-Stiftung |
Aktualisiert (Dienstag, den 10. Januar 2012 um 13:48 Uhr)




Das Institut zur Prävention von sexuellem Missbrauch wird von der Landeshauptstadt München bezuschusst.